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| ursprüngliches Triplet (Dreilinser) |
Basic Ernostar
type |
Gundlach Ultrastigmat |
Ernostar f/2 (1923): 6 Elemente/ 4 Gruppen |
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In den 1920er Jahren
ermöglichten Ernostar-Objektive erstmals Fotografien ohne Stativ
unter
schlechter Beleuchtung, bei Nacht und unbemerkte Aufnahmen. Links: Der Bildjournalist Dr. Erich Salomon (berühmt für seine ungestellten Aufnahmen u.a. von Gustav Stresemann) verwendet in den späten 1920er Jahren eine Ermanox und schafft mit seinen Bildern einen ganz neuen Presse-Stil. Der französische Außenminister Aristide Briand: "Was ist schon eine internationale Konferenz, wenn Salomon nicht dabei ist..." Erich Salomon wurde 1944 in Auschwitz ermordet. |
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| Ernostar f/1.8 (1924): 6 Elemente/ 4 Gruppen |
Zeiss Sonnar f/2.0 (1931): 6 Elemente/ 3 Gruppen |
Zeiss Sonnar f/1.5 (1932): 7 Elemente/ 3 Gruppen |
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| Zunow 50mm f1.1 (1956): 9 Elemente/ 5 Gruppen - lichtstärkster Sonnar-Typ |
Takumar 58mm f/2.0 (1956) 6 Linsen/ 4 Gruppen - gespaltene Hintergruppe - einziges Sonnar für SLR (Pentax) |
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| Thambar 2.2/90mm (1935) Hektor 2.5/125mm (1954) |
Hektor 2.5/50mm (1931) Hektor 1.9/73mm (1932) |
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Ähnlich wie beim Ernostar, jedoch wird die
zweite positive Linse verkittet. Man erhält 5 Elemente in 4
Gruppen. Primoplan 1.9/58mm Hergestellt von der Firma Meyer, VEB Feinoptische Werke, Görlitz, als Wechselobjektiv zur Exakta (ab 1938), Praktina und für M42. |
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Ein ähnliches Objektiv wurde hergestellt
von den
Futura Kamerawerken in Freiburg i.Br. (Futura Evar 2.0/50mm, Wechselobjektiv zur Messsuchercamera) |
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Ähnlich wie beim Ernostar, jedoch wird eine
dritte positive Linse vor der Blende eingefügt. Hergestellt
von der Firma Astro-Berlin mit 1:1.0 f=25mm (16mm Schmalfilmobjektiv)
und
f=50 und 75mm für 35mm-Normalfilm. Das 75mm Objektiv soll auch
Kleinbildformat 24x36mm auszeichnen. [Grittner 1958] |
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| Tachon (Astro-Berlin) - 0.95/50mm - vermutlich Projektionsobjektiv der späten 30'er oder frühen 50'er Jahre | Wray (England) 1950 f/0.71 - Objektiv zum
Erstellen von 16:1 Kopien von CRT-Röäntgenschirmbildern |
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| Gauss Typen 1. und 2. Art |
Lee Opic Lens - 1920 - f/2 |
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(links:) Zeiss Planar (1897) 1:3.8 f=160mm, DRP-Nr. 9213 6 Linsen in 4 Gruppen |
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| Zeiss Planar 2.8/80 für Rolleiflex
(1954)
- verkittete Frontlinse |
Schneider Xenotar 2.8 für
Rolleifllex -
verkittetes 2. Element |
Ähnliches Prinzip beim Carl Zeiss
Jena
Biometar 2.8/80 |
Zeiss Planar 2.8/100 für 6x9 Cameras - verkittetes 3. Glied | Planar 3.5/ 75 - kompaktes Objektiv
für 6x6 |
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| Schneider
Xenon 2.0/50mm
- 1925 A.W.Tronnier: 6-linsiger Gauss Typ -
typisch für spätere f/2.0 Designs |
ZEISS Biotar von Merté (1927) |
Rodenstock HELIGON 1.9/50mm -späte 30'er oder frühe 50'er Jahre | Leitz Summar 2.0/50mm - 1933 Max
Berek - Leicas erstes f/2 Design - 6 Elemente/ 4 Gruppen |
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| ZEISS Biotar f/1.4 50mm"um 1930" - 35mm Filmcameraobjektiv [Naumann] | Berühmt ist auch das 1.5/75mm Biotar
Kleinbildobjektiv (1938) - ein schweres Stück Glas.. |
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Links:
Xenon 1929 mit Erweiterungslinse vorne: Lichtstärke f/1.5 - nicht
regulär in Produktion (Design A.W. Tronnier) |
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| Leitz Summarit 1.5/50mm (1949) - nach
dem Krieg (patentfrei!) von Leitz weitergebautes XENON (1936) 7
Elemente/ 5 Gruppen |
Zeiss 1.4/55mm - 1961 (Contarex ) Das erst lichtstarke "Nicht-Sonnar" Kleinbildobjektiv von Zeiss war ein ziemlich einfacher Xenon Typ: 7 Elemente/ 5 Gruppen (Berger 1959) |
Ähnliches Prinzip beim Zeiss Jena
Pancolar 1.4/55mm - Objektiv für die Nobelcamera der DDR Pentacon
Super
(1968) |
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| Schneider-Kreuznach Patent f/1.2 Nr.
565566 (Albrecht Wilhelm Tronnier 1930) - 8 Linsen in nur 5 Gruppen - wirklich schade dass aus diesem Entwurf
nach dem Krieg nicht mehr gemacht wurde! |
Lee Lens f/1.1 1934 mit verdoppelter
Frontlinse - der Zeit (nicht vergütete Gläser) weit voraus,
und nach dem Krieg so ähnlich gebaut von CANON 1961 als f/0.95/50mm |
Der Franzose Pierre Angenieux patentierte 1953
ein f/1.0-Objektiv (US2701982) |
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| Leitz Summitar 2.0/50mm - 1939 - Max
Berek 7 Elemente/ 4 Gruppen - Summar mit vergrössertem, verkittetem Frontelement |
Voigtländer Nokton 1.4/50mm -
1951
- A.W. Tronnier 7 Elemente - 5 Gruppen Einzigartiges Design mit verkittetem Frontelement uns "Luftlinse" zwischen 3. und 4. Element |
Leitz Summicron (first generation)
2.0/50mm - 1953 - 7 Elemente/ 6 Gruppen - Das verkittete Frontelement
des Summitar ist durch eine "Luftlinse" aufgelöst/ höchste
Anzahl optischer Gruppen seinerzeit -- Streulicht ! |
![]() Voigtländer Ultron 2.0/50mm in Compur Zentralverschluss - 1950 - A.W. Tronnier 6 Elemente/ 5 Gruppen |
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| Oben: "Kleinbild-Xenon" von
Schneider-Kreuznach (Design A.W.Tronnier 1937). Hier ist die
Kittfläche
noch plan |
Oben: Westagon 2.0/50mm (Isco, Göttingen) - nahezu apochromatische Farbkorrektion (Brandt) | |
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Links: Pentax Takumar
1.8/55mm - 1957 - Ryohei
Suzuki wahrscheinlich durch das Ultron oder Westagon beeinflusst. Wurde ein Millionseller für Pentax, in f/2.2, 2.0 und 1.8 gebaut! |
![]() Zeiss Planar 1.4/50mm 1972/73 (Dr. Glatzel) |
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Rechts:
A.W. Tronnier hatte bereits 1932 ein XENON mit f/1.5 mit 7
Elementen in 6 Gruppen berechnet. In Serie ging aber der oben unter
IIc) gezeigte Typ. Wahrscheinlich genügten die verfügbaren Glassorten und die noch nicht erfundene Vergütungstechnik noch nicht zu befriedigendender Leistung. Das sah man ja am mittelmässigen Xenon (Summarit) zur Leica-III, das eine Kittfläche mehr enthielt. So machte das von Bertele gerechnete SONNAR, das die 7 Linsen in bloß 3 Gruppen aufstellte, für die nächsten 30 Jahre das Rennen... |
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